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04.04.2017, 16:12 Uhr | NoorA
Hallo,
ich habe ein Frage: Ich habe mich beworben für ein Bachelor in der TU Hamburg und sie haben mir gesagt, dass ich kein Bafög bekomme werde, wenn ich studieren möchte. Weil ich keine Duldung oder Anerkennung habe. Aber mein Interview mit BAMF ist erst in Mai und ich warte auf Antwort. Wie kann ich Geld vom Staat bekommen? Danke!
07.05.2017, 21:40 Uhr | JMD-Inna
hallo NoorA,
bei deiner Anfrage kommen zwei Sachen zusammen, die eigentlich getrennt von einander zu betrachten sind. Cool
Zu Einem, hast TU Hamburg scheinbar Dir einen Platz zum Bachelor-Studiengang erteilt. Dieser Studienplatz ist unabhängig von Deinem Aufenthaltsstatus. Universität erteilt es nach Deinem Wissensstand. Gratuliere! Du hast einen Studienplatz!
Das Andere ist es die Frage des Studienfinanzierung. Ich kann nur vermuten, dass Du wahrscheinlich in der Beratung beim BAFöG-Amt. warst. Und dort wurde Dir gesagt, dass Studienförderung Dir ohne Duldung oder Anerkennung noch nicht zusteht.
Du muss diese Förderung als ein kleines Kreditdarlehen von Deutschland als Staat sehen. Anteilig muss man das nach dem Studium zurückzahlen. deswegen gibt es eine Amt dazu. Ein BAFöG-Amt.
BAFöG-Amt geht nach Bundesausbildungsrderungsgesezt und trift die Entscheidung nach Gesetzvorschriften.
Ausschlaggebend ist §8 Staatsangehörigkeit:

(1) Ausbildungsförderung wird geleistet
Deutschen im Sinne des Grundgesetzes,
Unionsbürgern, die ein Recht auf Daueraufenthalt im Sinne des Freizügigkeitsgesetzes/EU besitzen sowie anderen Ausländern, die eine Niederlassungserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG nach dem Aufenthaltsgesetz besitzen,
Unionsbürgern, die nach § 2 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes/EU als Arbeitnehmer oder Selbständige unionsrechtlich freizügigkeitsberechtigt sind, sowie deren Ehegatten, Lebenspartnern und Kindern, die unter den Voraussetzungen des § 3 Absatz 1 und 4 des Freizügigkeitsgesetzes/EU unionsrechtlich freizügigkeitsberechtigt sind oder denen diese Rechte als Kinder nur deshalb nicht zustehen, weil sie 21 Jahre oder älter sind und von ihren Eltern oder deren Ehegatten oder Lebenspartnern keinen Unterhalt erhalten,
Unionsbürgern, die vor dem Beginn der Ausbildung im Inland in einem Beschäftigungsverhältnis gestanden haben, dessen Gegenstand mit dem der Ausbildung in inhaltlichem Zusammenhang steht,
Staatsangehörigen eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum unter den Voraussetzungen der Nummern 2 bis 4,
Ausländern, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben und die außerhalb des Bundesgebiets als Flüchtlinge im Sinne des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (BGBl. 1953 II S. 559) anerkannt und im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nicht nur vorübergehend zum Aufenthalt berechtigt sind,
heimatlosen Ausländern im Sinne des Gesetzes über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 243-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 30. Juli 2004 (BGBl. I S. 1950).

(2) Anderen Ausländern wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben und
eine Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 22, 23 Absatz 1, 2 oder 4, den §§ 23a, 25 Absatz 1 oder 2, den §§ 25a, 25b, 28, 37, 38 Absatz 1 Nummer 2, § 104a oder als Ehegatte oder Lebenspartner oder Kind eines Ausländers mit Niederlassungserlaubnis eine Aufenthaltserlaubnis nach § 30 oder den §§ 32 bis 34 des Aufenthaltsgesetzes besitzen,
eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3, Absatz 4 Satz 2 oder Absatz 5, § 31 des Aufenthaltsgesetzes oder als Ehegatte oder Lebenspartner oder Kind eines Ausländers mit Aufenthaltserlaubnis eine Aufenthaltserlaubnis nach § 30 oder den §§ 32 bis 34 des Aufenthaltsgesetzes besitzen und sich seit mindestens 15 Monaten in Deutschland ununterbrochen rechtmäßig, gestattet oder geduldet aufhalten.
(2a) Geduldeten Ausländern (§ 60a des Aufenthaltsgesetzes), die ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben, wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie sich seit mindestens 15 Monaten ununterbrochen rechtmäßig, gestattet oder geduldet im Bundesgebiet aufhalten.
(3) Im Übrigen wird Ausländern Ausbildungsförderung geleistet, wenn
sie selbst sich vor Beginn des förderungsfähigen Teils des Ausbildungsabschnitts insgesamt fünf Jahre im Inland aufgehalten haben und rechtmäßig erwerbstätig gewesen sind oder
zumindest ein Elternteil während der letzten sechs Jahre vor Beginn des förderungsfähigen Teils des Ausbildungsabschnitts sich insgesamt drei Jahre im Inland aufgehalten hat und rechtmäßig erwerbstätig gewesen ist, im Übrigen von dem Zeitpunkt an, in dem im weiteren Verlauf des Ausbildungsabschnitts diese Voraussetzungen vorgelegen haben. Die Voraussetzungen gelten auch für einen einzigen weiteren Ausbildungsabschnitt als erfüllt, wenn der Auszubildende in dem vorhergehenden Ausbildungsabschnitt die Zugangsvoraussetzungen erworben hat und danach unverzüglich den Ausbildungsabschnitt beginnt. Von dem Erfordernis der Erwerbstätigkeit des Elternteils während der letzten sechs Jahre kann abgesehen werden, wenn sie aus einem von ihm nicht zu vertretenden Grunde nicht ausgeübt worden ist und er im Inland mindestens sechs Monate erwerbstätig gewesen ist.
(4) Auszubildende, die nach Absatz 1 oder 2 als Ehegatten oder Lebenspartner persönlich förderungsberechtigt sind, verlieren den Anspruch auf Ausbildungsförderung nicht dadurch, dass sie dauernd getrennt leben oder die Ehe oder Lebenspartnerschaft aufgelöst worden ist, wenn sie sich weiterhin rechtmäßig in Deutschland aufhalten.
(5) Rechts- und Verwaltungsvorschriften, nach denen anderen Ausländern Ausbildungsförderung zu leisten ist, bleiben unberührt.

Wenn Du einer diesen oben genannten Gruppen noch nicht gehörst, kannst Du urch BAFöG noch nicht gefördert werden.
Aber Du wirst es sehen auch nicht jeder Deutscher automatisch durch BAFöG zum Studium gefördert. Unsicher Der o.g.Gesetz ist nicht das einzige Kriterium. Es gibt auch was Positives daran, du muss nach dem Studium nichts zurückzahlen Cool

Im Hamburg gibt es Initiativen von Menschen, die studierwillige junge Menschen unterstützen. z.B Kon­takt:

Prof. Dr. Silke Bo­e­n­igk
Flücht­lings­be­auf­ trag­te der Uni­ver­si­tät Ham­burg

t. 040.42838-​7552
e. silke.bo­e­n­igk@wiso.uni-​ham­bur g.de
Hier findest Du die Informationen: https://www.uni-hamburg.de/uhhhilft.html

ich wünsche Dir Viel Erfolg! Ein Studienplatz hast Du bekommen, was nicht jeder zum Sommersemester bekommt. Du bist schon ein Schritt weiter!

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